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Schwarze Husaren Mainz
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Oberbekleidung

I.4.1 Husarenschärpe

Ursprung

Ursprünglich ein mehrfach um den Bauch geschlungenes Lein- oder Wolltuch, dessen Ende seitlich rechts herunter hing. Es diente sowohl als Kälteschutz als auch zur Zierde und Aufbewahrungsort persönlicher Gegenstände. In seiner späteren Form hatte sie rein verzierenden Charakter.

Grundform

Geflecht aus 8 mm starker, silberner Soutache mit drei Reihen silberner Zierröllchen (jeweils vier untereinander) vorne. Höhe der Frontseite: 12 cm. Die Länge variiert nach dem Körperumfang. Auf der rechten Seite befinden sich zwei verlängerte Soutacheschnüre, die in zwei Zierquasten, der sog. Peitsche, auslaufend enden.

Den Verschluss bildet ein Knoten am einen und ein Knebelknopf am anderen Ende.

Vorschriften und Trageweise

Die Husarenschärpe wird von allen Husaren ab dem 12. Lebensjahr getragen. Sie ist fester Bestandteil der Uniform und darf nur auf besonderen Befehl abgelegt werden. Die Husarenschärpe wird mit den Zierröllchen nach vorn getragen. Dabei ist drauf zu achten, dass die mittlere Reihe genau in der Mitte der Schließknöpfe des Dolmans sitzt. Der untere Rand schließt mit der dritten unteren Knopfreihe des Dolmans ab. Die Peitsche wird am Ende der rechten Zierröllchenreihe so verknotet, dass die Zierquasten auf Höhe der Unterkante des Dolmans hängen.

Sonderformen

Die Schärpe des Generalfeldmarschalls ist aus goldener Soutache. Die Schärpe des Tambourmajors ist aus silberner Soutache und hat schwarze Zierröllchen.

Abbildungen

Grundform

  • Husarenschärpe
    Husarenschärpe

Vorschriften und Trageweise

  • Schritt 1
    Schritt 1
  • Schritt 2
    Schritt 2
  • Schritt 3
    Schritt 3